Bericht des Kurators zum kirchlichen Leben

Fricker Markus Kurator 2026 Kopie
Wenn Sie diese Gemeindeseite in den Händen halten, sind rund zwei Monate vergangen, seit das Kuratorium eingerichtet wurde und ich als Kurator eingesetzt wurde.

Gerne berichte ich kurz, was ich bisher in der Kirchgemeinde erleben konnte.
Gegenseitiges Kennenlernen

Die erste Zeit war davon geprägt, dass ich die verschiedenen Mitarbeitenden der Kirchgemeinde kennenlernen konnte. Ich habe von ihnen gehört, was alles gemacht und geleistet wird – und was ihre Anliegen für die Zukunft sind.

Alle Mitarbeitenden waren Mitte Juni zu einem Grillabend eingeladen, bei dem man sich in ungezwungenem Rahmen austauschen konnte – was ich sehr schätzte.

Mit Verantwortlichen der katholischen Kirchgemeinde und den reformierten Kirchgemeinden habe ich über die weitere Zusammenarbeit gesprochen – auch darüber, wie diese ausgebaut werden könnte.

Mich freut die Offenheit und die Bereitschaft zu einer guten Zusammenarbeit, die ich überall gespürt habe.

Angebote und Aktivitäten

Mehr und mehr habe ich einen Einblick erhalten, was in der Kirchgemeinde alles «läuft». Die Palette geht vom Besuchsdienst für ältere Menschen bis zum Pfingstlager für Kinder und Jugendliche.

Offene Fragen

Natürlich ist noch vieles offen, wie es weitergeht.

Da gibt es beim Konfirmandenunterricht aktuelle Fragen – nämlich, wie es mit dem Konfirmandenunterricht weitergeht, wenn der Pfarrer die Gemeinde verlässt und ob der Konfirmationstermin nächstes Jahr noch gültig ist.

Auch die Frage, ob 2027 ein Konfirmandenlager stattfinden kann, beschäftigt verständlicherweise die Jugendlichen und ihre Eltern.

Einiges konnte ich in einem Brief an die Eltern beantworten, anderes bleibt noch offen. Aber ich kann garantieren, dass wir alles dafür tun, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden vom nächstem und übernächsten Jahr gut begleitet werden.

Die Zukunft gestalten

Mir ist wichtig, Mitglieder aus der Kirchgemeinde dafür zu gewinnen, gemeinsam über die Zukunft der Kirchgemeinde zu beraten. Dabei geht es um Fragen, wie:

• Womit kann die Kirche für die Menschen heute wertvoll sein?

• Wie soll sie deren Anliegen aufnehmen?

• Was hat die Kirche zu bieten?

• Wie kann die Kirche zu einem guten Zusammenleben und einem Miteinander beitragen?

• In welchen Nöten und Sorgen soll die Kirche Hilfe bieten – und welche Hilfe?

Nach den Sommerferien werde ich zu solchen gemeinsamen Gesprächen einladen. Danach stelle ich mir vor, eine Projektgruppe zu bilden, welche konkrete Vorschläge ausarbeitet, wie die Kirchgemeinde künftig wirken soll.


Stille Wahl

Im Herbst finden in allen Aargauer Kirchgemeinden Gesamterneuerungswahlen statt. Dabei werden die Kirchenpflege-Mitglieder, Pfarrpersonen, Sozialdiakon/innen und Mitglieder der Rechnungsprüfungs-Kommission für die nächste vierjährige Amtsperiode gewählt.

In unserer Kirchgemeinde ist es etwas anders: Da nicht mehr genügend Kirchenpflegemitglieder aktiv waren, wurde ein Kuratorium eingerichtet, und ein Kurator leitet die Kirchgemeinde vorübergehend.

Wahlen für die Kirchenpflege finden erst dann statt, wenn ein neues Team von ein neues Team von Kirchenpflegerinnen und Kirchenpflegern bereit steht.

Da Pfarrer von Ungern-Sternberg auf Ende Jahr aus der Kirchgemeinde weggeht, wird eine Pfarrwahl dann durchgeführt, wenn eine neue Pfarrperson vorgeschlagen wird.

Die drei Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission:

• Nicola Merz, Umiken 1978 bisher
• Markus Rohr, Umiken 1965 bisher
• Karl Vischer, Umiken 1978 bisher

sind bereit, Ihre Aufgabe weiterzuführen. Ihre Kandidatur wurde auf der Website der Kirchgemeinde publiziert.

Da sich keine weiteren Kandidatinnen oder Kandidaten gemeldet haben, sind die drei in stiller Wahl bestätigt.

Wir gratulieren ihnen ganz herzlich zu ihrer Wahl und bedanken uns für den Dienst, den sie der Kirchgemeinde weiter leisten.

Markus Fricker, Kurator