Claudia Schaub

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Gutes Neues Jahr <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Barbara&nbsp;Wegmann)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirche-thalwil.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>211</div><div class='bid' style='display:none;'>2077</div><div class='usr' style='display:none;'>562</div>

Liebe Kirchgemeindemitglieder, so schreibt es Hermann Hesse in seinem Gedicht «Stufen». Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Ein ganz aussergewöhnliches Jahr, dem wahrscheinlich die meisten von uns nur wenig nachtrauern werden. Ein Jahr endet, ein neues beginnt. Ein Moment, sich kurz Zeit zu nehmen, das Jahr Revue passieren zu lassen und hoffnungsvoll ins neue Jahr zu blicken.
Wenn ich auf das Jahr 2020 zurückblicke, kommen mir die Einschränkungen bei den Sozialkontakten in den Sinn. Einsamkeit, Einschränkungen und viele abgesagte Veranstaltungen. Das letzte traf leider auch für unsere Kirchgemeinde zu. Wir haben uns alles andere als leichtgetan und es hat uns geschmerzt, derartigen Kahlschlag bei den Veranstaltungen zu betreiben, aber es wäre leichtfertig und nicht verantwortungsbewusst gewesen, auf den Durchführungen zu beharren. Wir haben uns stets Gedanken gemacht, wie wir trotzdem mit Ihnen in Kontakt bleiben und dort, wo gewünscht unterstützen können.

Es wurde ein Einkaufs-Service auf die Beine gestellt, Online-Gottesdienste angeboten, und der abgesagte Adventsmärt konnte mit einem Stand Unterschlupf im Zentrum Lee finden, um nur einige Aktionen zu nennen. Ich danke im Namen der Kirchenpflege allen, die zur Umsetzung dieser und weiterer Aktionen beigetragen haben, damit dies erst möglich wurde. Ich danke allen Kirchgemeindemitgliedern, dass Sie ein Teil der Gemeinschaft unsere Kirchgemeinde sind und damit diese erst möglich machen. Kirche findet nur statt, wenn wir uns engagieren, denn wir sind die Kirche. Sie, geschätzte Kirchgemeindemitglieder, definieren und gestalten die Kirchgemeinde.

Mit dem Dezember verbinde ich gemischte Gefühle, da zum einen drei nahe Familienmitglieder verstorben sind, auf der anderen Seite zwei meiner Kinder geboren wurden. Anfang und Ende, Alpha und Omega, Abschluss und Neubeginn. Der dichte Nebel, der uns auch in diesem Spätherbst und Winterbeginn ein (zu) treuer Begleiter war, hat seinen Schleier für das Jahr 2020 nun beinahe komplett gelüftet. Nur wenige Tage bleiben noch verborgen. Das Jahr 2021 liegt jedoch noch ganz verhüllt und unklar verhüllt unter dem Nebelmantel.

Was mag uns das Jahr 2021 wohl bringen? 202-1; 1 ist ein Start und im Sport die beste Platzierung. Ich wünsche uns allen viele schöne Begegnungen, freudige Momente und eine baldige Rückkehr zur sogenannten Normalität. Wenn ich an das kommende Jahr denke fallen mir spontan zwei Worte ein: Zuversicht und Vertrauen. Zuversicht, dass die Zukunft noch sehr viel Schönes für uns bereithält, zu dem auch ich meinen Beitrag leisten möchte. Und ein Grund-Vertrauen, dass wir behütet werden. Ich freue mich schon sehr auf hoffentlich viele Gelegenheiten Sie/Euch/Dich wiederzusehen. Nun schliesse ich und heisse das neue Jahr willkommen, denn: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Im Namen der Kirchenpflege wünsche ich allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Gottes Segen und gute Gesundheit.

Karl Vischer - Präsident Kirchenpflege
Bereitgestellt: 13.01.2021     Besuche: 51 Monat 
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