Claudia Schaub

Brot für alle - Jahressammlung

Frau und Kind mit Text<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-umiken.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>191</div><div class='bid' style='display:none;'>1930</div><div class='usr' style='display:none;'>32</div>

"Selbstbestimmung für indigene Bevölkerung in Guatemala"

Mit der Kollekte vom Gottesdienst am 1. März in Umiken unterstützen wir die Bevölkerung von Guatemala im Kampf um ihre Rechte, speziell auch dem auf Nahrung.


«Früher haben wir Lastwagen voller Gemüse diesen Berg hinunter gefahren und auf dem Markt verkauft. Heute fahren die Lastwagen den Berg hinauf und bringen das Gemüse und den Mais zu uns. Wir können nicht mehr genug auf unseren eigenen Feldern anbauen, um unsere Familien zu ernähren» berichtet Don Modesto. Der Bauer lebt in der Region Jalapa und gehört dem Volk der Xincas an.

Durch den Klimawandel ist es für ihn und zahlreiche weitere Bäuerinnen und Bauern noch schwieriger geworden, mit der Arbeit auf dem Feld durchzukommen. Bergbauprojekte und Monokulturen von Ölpalmen, Zuckerrohr oder Gemüse gefährden zudem die Umwelt und verschlechtern die Lebensbedingungen der ländlichen Gemeinschaften. Auch lange Trockenheitsphasen und wiederkehrende Naturkatastrophen wie Wirbelstürme und Vulkanausbrüche erschweren den Anbau von Gemüse, Mais oder Kaffee.

Die Hälfte der guatemaltekischen Bevölkerung ist von Armut betroffen, die meisten davon sind Mayas. Grund dafür sind die verschiedenen Formen von Diskriminierung der indigenen Bevölkerung. So werden ihre Rechte, ihr Wissen und ihre Kultur missachtet. Auch der Zugang zu ihrem eigenen Land ist bedroht. Sie müssen um ihre Landtitel kämpfen. Ausländische Bergbauunternehmen erhalten Lizenzen für den Abbau von Rohstoffen auf dem Land der indigenen Völker. Das hat nicht nur den Verlust des Landes, sondern auch die Vergiftung von Wasser und Böden zur Folge. Verschärft wird die Problematik durch schwache staatliche Institutionen – eine hohe Kriminalität geht mit einer fast totalen Straflosigkeit einher.

Gemeinsam mit Fastenopfer unterstützt Brot für alle die Menschen dabei, ihre Ernährung zu sichern und ihre kulturelle Identität selbstbewusst zu leben.

Bitte benutzen Sie den Einzahlungsschein des Sammlungskontos unserer Kirchgemeinde PC-Konto 50-15147-4, IBAN CH04 0900 0000 5001 5147 4, der dieser Ausgabe beiliegt und geben Sie jene Organisation an, die Sie mit Ihrer Spende unterstützen.

Wolfgang von Ungern-Sternberg
Bereitgestellt: 28.02.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch