Marianne Schlatter

Von der „Aktion Lee“ zu „Lee in Aktion“ das Gebäude erlebt seinen 40. Geburtstag am 16. September

40 Jahre Zentrum Lee Riniken<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-umiken.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>182</div><div class='bid' style='display:none;'>1508</div><div class='usr' style='display:none;'>5</div>

Unser ökumenisches Zentrum Lee ist ein viel begangener liebenswerter Ort. Die Geschichte und die kulturellen Besonderheiten dieses Ortes und der Region wurden hier einbezogen.
Das LEE – ich vergleiche es mit lebendigen Gassen und stillen Wegen, sich begegnenden Individuen aus verwinkelten Häusern, der Schule, dem Glockenturm mit dahinter liegendem Friedhof, den Riniker Tannen, Wiesen, dem nahen Wald, in ziegelrotem Bachstein erstellt, markantem Flachdach, mit Kanten, Rundungen und Ecken, im Grünen, auf einem kleinen Hügel, eingebettet auf gewachsenem Boden, fest gebaut und mit eigenen Qualitäten ausgestattet – feiert sein 40 jähriges Bestehen.

Was aus der Perspektive des damaligen Bauplanes übersichtlich und bewusst ökumenisch beständig erstellt wurde, zeigt sich beim Durchlaufen eher als lebendiger Ort, der ständig im Wandel ist und sich irgendwie stets neu erfindet. Ein Ort, an dem sich Menschen aus verschieden Kulturen nicht nur religiös, sondern auch zu vielseitigen Veranstaltungen treffen. Im Lee werden kreative Familiengottesdienste durchgeführt und Taufen gefeiert, Musikinstrumente für ein bevorstehendes Konzert vorbereitet und eingespielt, harmonische Chorgesänge eingeübt. Bei Abdankungen wird Liebes losgelassen und mit Würde, still in Gedanken, dem melancholischen Orgelspiel zugehört.

Pulsierend wird ein Fest gestaltet, quirlig und flink arbeiten Menschen Hand in Hand. Hier ein Morgengruss und dort ein freundliches „Wie geht’s dir?“. Menschen aller Generationen treffen aus Nah und Fern im Lee ein. Ein stralender Sonnenblumenstrauss lacht den Gästen entgegen. Die Tische sind feierlich gedeckt und lassen das Fest erahnen. Das Lee lebt. In der Lee-Küche wird fleissig das Morgenessen der Jubiläumsfeier vorbereitet. Glänzendes Geschirr klappert, fein duftende, meterlange Butterzöpfe – durch kraftvolle Bäckerhände liebevoll gezöpfelt – laden zum Geniessen ein.

Die Musikgesellschaft Riniken spielt auf. Der Raum wird mit festlicher Blasmusik erfüllt. Lee- würdigende Festrednerinnen und Festredner sprechen tragende Werte an. Historisches wird in 3 Akten spannend zelebriert. Herausfordernd singen alle dreistimmig zusammen mit dem Chor „Dona nobis pacem“. Die Lieder „Die Schäferin und der Kuckuck“ sowie „El Grillo“ weisen auf kommende Konzerte hin. Ein Graffiti „Wir sind Wandlung Wachstum“ – gesprayt von Teenagern und einem Graffitikünstler – erinnert beim Eingang ins Kirchliche Zentrum Lee noch lange nach dem Fest an die sinnliche Jubiläumsfeier.

Als Schreiberling danke ich herzlich allen hingebungsvollen Helferinnen und Helfern, speziell dem ökumenischen Vorbereitungsteam, die in guten Gedanken, in Ausführung und Kooperation dieses kreative, rituelle LEE-Jubiläumsfest planten und durchführten.

Kirchenpfleger / Ressort PH
Daniel Engler

Bereitgestellt: 02.10.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch