Marianne Schlatter

Legostadt im Lee

LEGO 2018<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-umiken.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>179</div><div class='bid' style='display:none;'>1246</div><div class='usr' style='display:none;'>5</div>

Ganz im Sinne gelebter Ökumene bereiteten die ref. Kirchgemeinde Umiken unter der Federführung von Pfr. Wolfgang Ungern-Sternberg zusammen mit der kath Seelsorgerin Nicole Macchia vom KIZ Brugg-Nord Riniken alles vor, damit eine Legostadt über die Pfingsttage im Lee aufgebaut werden konnte.
Andi Grossmann vom Bibellesebund Schweiz begleitete die drei Tage das Bauprojekt, zu dem Kinder und Jugendliche aus der Umgebung eingeladen waren, mit viel Fantasie mit und ohne Anleitung Häuser, Hotels, Stadion, Kirche, Kaserne Strandbad, Schiffe, Flugzeuge und noch vieles mehr aus dem reichen Sortiment von Legosteinen zu bauen. Es war ein Vergnügen zuzuschauen, wie begeistert und mit leuchtenden Augen die Legosteine nicht nur von den zahlreichen jungen, sondern auch von erwachsenen Besuchern zusammengefügt wurden. So zum Beispiel bemühte sich ein Baumeisterteam unter der gestrengen Anleitung von Karin Gut um die nahezu massstabgetreue Darstellung des Zentrum Lee.
Andi unterhielt sich mit seiner Handpuppe über die Geschehnisse aus der Legostadt und verband geschickt biblische Geschichten mit der entstehenden Legostadt. Bei der Abschlussfeier am Sonntag beeindruckte er die Anwesenden mit der anschaulichen Darstellung vom Hausbau auf unterschiedlichem Untergrund. Oft erst wenn das Haus des Lebens durch Stürme gerüttelt wird, merkt man, ob auf stabilem tragfähigem Boden oder auf Sand gebaut worden ist.
Zwischendurch wurden die vielen Baumeister vom Küchenteam um Marianne Kern und Judith Aranya passend zum 40-jährigen Leejubiläumsjahr mit einem MacLee-Burger und anderen Köstlichkeiten verpflegt.
«Wann findet denn so ein Anlass wieder statt?» fragte die Mutter eines begeisterten jungen Lego-Baumeisters. Vielleicht werden es beim nächsten Mal nicht Legobausteine sein, aber ich bin mir sicher, dass sowohl die reformierte Kirchgemeinde Umiken, als auch das katholische Kirchenzentrum Brugg-Nord Riniken, vielleicht auch wieder ökumenisch gemeinsam, mit seinen motivierten, kreativen und engagierten Teams Projekte folgen lassen, bei denen Freude und vielen aufbauende Begegnung stattfinden können.

Judith Aranya, Pfarreirat Brugg-Nord Riniken

Bereitgestellt: 29.05.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch